mp3+4 : : 4 Werke

MTV und VIVA prägten eine ganze Generation. Musikvideos zogen tausende Menschen in ihren Bann. Man hörte seine Lieblingsband nicht nur, man tauchte ebenso in die visuelle Phantasiewelt der Künstler·innen ein. Diese Faszination für die Symbiose von Musik und bewegenden Bildern hat bis heute nicht an Bedeutung verloren.

Das Projekt

Wir möchten mit dieser Magie weiter Menschen verzaubern, sie vor ihren Bildschirmen mit einzigartigen Videos bereichern und ihnen einen Einblick in die regionale Kunstszene ermöglichen.

10 Künstler·innen und Musiker·innen haben insgesamt 4 Ideen für Musikvideos als Werke der bildenden Kunst umsetzen.

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the state i'm in

I'm Your Stalker

Als I’m Your Stalker ist Robert Schmidt aka. Robert E. Smith seit 2006 musikalisch aktiv, allerdings bereits vorher in einigen Dresdner Bands aktiv (Vermont, Theodore Angst). Er spielt und produziert seitdem als Multiinstrumentalist, Songwriter und Produzent alles selbst ein. Im Jahr 2020 wurde aus dem Projekt eine vierköpfige Live-Band.

Beeinflusst von Sounds des 70er Punk, 80er New Wave und Post-Punk und 90er Indie entsteht der Sound von I’m Your Stalker.

Foto: Susann Bürger

Thomas Schreiter

Thomas Schreiter ist ein Künstler aus der Dresdner Neustadt und beschäftigt sich in seinen Arbeiten mit eben jenem Stadtteil und seinen Menschen. Seine Werke reichen von bunten Illustrationen der Straßen bis hin zu Portraits im Großformat. So finden seine Werke sowohl auf Kunstmärkten oder Teepackungen platz, als auch in großen Büros, Ausstellungen oder versteckt in den verschiedensten Projekten eingearbeitet mit seiner eigenen subtilen Note.

Joelle Vanderbeke

Joelle Vanderbeke ist als Künstlerin und Illustratorin tätig. 2018 absolvierte sie ihr Masterstudium in Malmö (Schweden) und lebt seitdem in Dresden.

Ihre Arbeiten sind von traditioneller japanischer Kunst inspiriert. Klassische Tintenmalerei und Aquarelle werden mit Farb- und Goldtupfen vermischt. So entsteht eine Verbindung zwischen den verschiedenen Techniken – alt und neu, dunkel und bunt.

Die Bilder suchen nach Leichtigkeit, verspielten Momenten und der versteckten Magie im Alltag.

Das Video

Die Geschichte, in unserem Video, handelt von einem Mädchen auf der Suche nach sich selbst. Sie ist auf einer einsamen Reise durch die nächtlich verregnete Stadt und nimmt nicht wahr, dass sie einen stillen Begleiter hat, der sie auf Schritt und Tritt verfolgt und aus der Weite beobachtet. Außerdem flößt ihr die Umgebung dabei größtenteils Angst ein, als sich scheinbar die Häuserfronten in Monster verwandeln.

Unterbrochen von Traumsequenzen, die mal mehr und mal weniger ihre düsteren Gedankengänge einfangen, findet sie Stärke in der Stille, um sich gemeinsam mit ihrem ungesehenen Verfolger ihren Ängsten zu stellen.

Morgen fangen wir an

Selin Wutzler

Selin Wutzler ist eine interdisziplinäre Künstlerin. Sie wurde 1990 in der Türkei geboren und lebt seit kurzem in Deutschland. Sie arbeitet mit Erinnerung, Raum, Körper und Zeit, indem sie die Form verfremdet, neu zusammensetzt bzw. (de)konstruiert. Mit Hilfe von Performance, Fotografie, Video, Theater, Tanz und Musik versucht sie den Auswirkungen und Spuren auf den eigenen Körper und die eigene Persönlichkeit nachzugehen. Selin Wutzler, studierte von 2015-2019 Management of Performing Arts an der Istanbul Bilgi University. Seit 2019 studiert sie an der Hochschule für Bildende Künste Dresden.

Das Video

Handeln ist zu einem Begriff geworden, dessen Bedeutung sich von Tag zu Tag ändert.
Sind unsere Gedanken und unsere Körper am selben Ort?
Auf welche Weise setzten wir die Teile die von uns übrigbleiben neu zusammen, wenn wir aktiv werden.
An welchem Punkt gelingt uns der Versuch eine Identität aus unidentifizierten Stücken, welche im Raum schweben, neu zu formatierten.

Diese Fragen beschäftigen uns bei der Arbeit am neuen Musikvideo, welches den Titel “Morgen fangen wir an” tragen soll.

MaxWutzler

Max Wutzler wurde 1988 in Lichtenstein geboren, studierte Komposition und Schlagwerk an der Hochschule für Musik „Franz Liszt“ in Weimar bei Prof. Reinhard Wolschina und Prof. Michael Obst und bei Manav Özkan an der Güzel Sanat Universitesi in Istanbul. Er beherrscht mehrere Instrumente, komponierte bereits über 100 Werke unter anderem für die Jenaer Philharmonie und das Ensemble Modern. Uraufführungen mit verschiedenen Klangkörpern führten den jungen Komponisten bereits nach Frankreich, Österreich, Tschechien und in die Türkei.

Alex

Helena Zubler

beendete 2019 als Meisterschülerin ihr Studium an der Hochschule für Bildende Künste in Dresden. Das Sujet ihrer Arbeiten bezieht sich auf die Untersuchung menschlicher Interaktion und deren narrative Wirkung mit dem Fokus auf dem feinen Dreieck das da entsteht durch Emotion, Körperlichkeit und Sexualität. Körper und Haltung erzählen mehr und tief, von der Farbe gestützt, das Eigene, universell verständlich.

Foto: Anna Lorenzana

Jan Kosyk

Wenn Jan seine konstruktive Kritik nicht gerade als Klavierpunk mittels Songtexten durch die Gegend wirft, singt er TonSteineScherben-Cover oder im Ensemble MeinKlang. Dem Gesang erst recht spät verfallen, ist sein Instrument seit 25 Jahren das Klavier: So jazzte er sich durch verschiedene Swingbands, legte sechs Jahre lang eine Zwischenlandung im Ska (samt Orgel!) ein und nutzt nun Klavier und Ukulele um seine Sicht der Dinge der Welt darzulegen.

Foto: Dave Mante

Susi

Das Video

Für die Protagonistin im Video scheint sich alles im Kreis zu drehen. Ihr Kopf, ihr Körper, ihre Haare, ihre Gedanken… Alles könnte so viel leichter sein, würde sich nicht ständig alles im Kreise drehen.

Susi steht stellvertretend für Menschen ohne Obdach. Menschen, die den Kampf gegen Drogen oft verlieren, Menschen mit Träumen, Liebe, Hoffnungen und einer Geschichte.

II. Zeichnung und Animation: Nina Behnisch

Tini Bot

Die norddeutsche Singer/Songwriterin Tini Bot lebt seit 2012 in Dresden und schreibt Songs über die Schwere und Leichtigkeit des Lebens und die Liebe, über Sehnsucht und Fernweh. Ihre Texte fokussieren außerdem politische Themen wie Antifaschismus, die Seenotrettung oder Menschen ohne Obdach. In den letzten Jahren spielte sie diverse Konzerte, unter anderem als Support für Tarq Bowen und ANSA Sauermann. Ihre erste EP erscheint im nächsten Jahr (2023).

Omani Frei

Omani Frei studierte bildende Kunst an der Accademia Belle Arti Catanzaro (Italien) und an der Hochschule für Bildende Künste Dresden, wo sie 2020 ihren Abschluss als Meisterschülerin in zeitbasierten Medien machte. In ihrer Arbeit beschäftigt sie sich vor allem mit den einzelnen Bausteinen, aus denen sich unsere komplexen Persönlichkeiten zusammensetzen.

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